Türkei

Repressionen gegen Meşale Tolu gehen auch im Gefängnis weiter

Die Konföderation der unterdrückten Immigranten in Europa (AvEG-Kon) hat folgende Pressemitteilung zur weiteren Solidarität mit der in der Türkei inhaftierten Journalistin Meşale Tolu veröffentlicht:

von AvEG-Kon

„...Am Montag sind Familienangehörige von Meşale Tolu, darunter auch ihre Oma, in die Türkei eingereist und haben Meşale und ihren kleinen Sohn im Gefängnis besucht. Beiden geht es den Umständen entsprechend gut. Frau Tolu sendet viele Grüße an alle in Deutschland, die sich mit ihr solidarisieren und die Zivilcourage gegen den Faschismus in der Türkei zeigen.

 

Meşale Tolu ist gemeinsam mit ihrem Kind eingesperrt

 

Jedoch ist das Leben im Gefängnis nicht leicht, wenn dem Zweijährigen keine Spielzeuge und keine Pampers gegeben werden. Oder wenn nur noch neu gekaufte Kleidung mit Preisetikett ins Gefängnis gebracht werden darf. Kleidungsstücke, die von Angehörigen abgeholt und gewaschen werden, dürfen nicht mehr abgegeben werden, was wieder ein neuer Einschnitt in die Rechte der Gefangenen ist.

 

Die Anwälte werden einen Besucherantrag stellen

 

Das deutsche Konsulat wird Meşale Tolu am 3. Juli zum zweiten Mal besuchen. Auch die Anwälte aus Deutschland werden einen Besucherantrag für Meşale Tolu für Juli stellen. …“

 

Weiterhin wöchentliche Soliaktionen

 

Es gibt auch weiterhin wöchentliche Soliaktionen für Meşale Tolu:

Am Freitag, den 30. Juni werden die Aktionen in Ulm und Köln fortgesetzt. In Ulm findet die Kundgebung um 18 Uhr am Münsterplatz statt. In Köln wird der Infostand von 16 Uhr bis 18 Uhr am Bahnhofsvorplatz am Kölner Hauptbahnhof stattfinden.