Japan

Eine halbe Million Menschen vor Überschwemmungen geflohen

Heftige Regenfälle haben in Japan zu schweren Überschwemmungen geführt. Auf der Insel Kyushu flüchtete fast eine halbe Million Menschen vor den Fluten in höhere Regionen. Ein Mensch wurde in Hiroshima tot aufgefunden; er war von einem über die Ufer getretenen Fluss mitgerissen worden. Mindestens sieben weitere Personen werden noch vermisst. Der Regen war im Gefolge von Taifun Nanmadol gefallen, der am Dienstag über den Südwesten und Westen Japans hinweg gezogen war. Die Wetterbehörde warnte deshalb vor Hochwasser, Erdrutschen und überbordenden Flüssen in weiten Teilen des Landes.