Opel/PSA

Es brodelt bei PSA in Frankreich

Kolleginnen und Kollegen von Opel haben im Mai Kolleginnen und Kollegen bei PSA in Frankreich besucht.

Dortmund (Korrespondenz)

Seither gibt es einen regen gegenseitigen Informationsaustausch – eine wichtige Voraussetzung für die Vorbereitung eines gemeinsamen länderübergreifenden Kampfes der PSA-Opel-Belegschaften.

 

Kollegenzeitung Der Blitz schreibt

In der Kollegenzeitung Der Blitz vom 4.Juli schreibt die Redaktion aus Eisenach: „Die Situation in Frankreich gibt einen Vorgeschmack auf die angebliche 'Win-Win-Situation' mit der Fusion. Carlos Tavares¹ versucht vor allem die Arbeitszeit zu verlängern, Pausen zu verkürzen und flexible Samstagsarbeit einzuführen. Gewerkschafter, die Widerstand leisten, werden gemaßregelt. Dagegen wehren sich die Belegschaften mit Arbeitsniederlegungen in den Werken Sochaux, Rennes, Trémery und Valenciennes.

 

Aktive Gewerkschafter werden mit Kündigung bedroht

In La Garenne bei Paris wurde am 9. Juni die Arbeit niedergelegt, gegen die geplante Schließung des dortigen Entwicklungszentrums. In Poissy wird der Gewerkschaftsvorsitzende Farid Borsali mit Kündigung bedroht, wie auch andere aktive Gewerkschafter. 'Die CGT stört, die Direktion will sie beseitigen', schreibt die Gewerkschaft CGT in einem Flugblatt. … Es zeigt, worauf sich die europäischen Belegschaften einstellen müssen. Die Pläne der neuen Regierung Macron (längere Arbeitszeit, Reform des Arbeitsrechts …) werden zusätzlich Öl ins Feuer gießen. Der gemeinsame länderübergreifende Kampf muss vorbereitet werden.“