Neckartal

Im grün regierten Musterländle: Castortransport auf dem Fluss

Gegen Atommüll-Transporte auf Straßen und Schienen gibt es seit Jahren bzw. Jahrzehnten massive Proteste. Erstmalig geschieht ein solcher Trnasport jetzt per Schiff.

Korrespondenz aus dem Neckartal

Am Montag, dem 26. Juni, früh um 5.30 Uhr startete in Neckarwestheim die Leerfahrt des ersten Castortransportes auf einem Fluss in Deutschland.Damit wird die Gefahr einer radioaktiven Verseuchung jetzt auch auf die Gewässer ausgedehnt.

 

Um 6 Uhr wurde die Schleuse Lauffen, um 12 Uhr die in Gundelsheim passiert; um 15 Uhr kam die "MS Edda" in Obrigheim an. Sie soll radioaktiven Abbaumüll vom stillgelegten AKW in Obrigheim zum Zwischenlager am AKW Neckarwestheim transportieren;  unter anderem durch die 125.000-Einwohner-Stadt Heilbronn.

 

Neckarwestheim läuft aber schon mit eigenem radioaktiven Müll über, außerdem ist zwischenzeitlich klar, dass der Untergrund äußerst fraglich ist. Ein Dank an den grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann! Nach dem raffiniert gestalteten Durchwinken des unnützen Großprojekts Stuttgart 21 ist dies das zweite Mahnzeichen für seine Anhänger. Was auch im Bund zu erwarten ist, wenn die Grünen Regierungspartei werden. Falls sie im September nochmals über 5 Prozent kommen sollten!

 

Aktivisten bereiten derzeit Proteste vor, spätestens für die beladene Fahrt von Obrigheim nach Neckarwestheim.