Antifaschismus

Solidarität mit dem Antifaschisten Sercem

Die Internationalistische Liste/MLPD hat folgende Solidaritätserklärung veröffentlicht:

Ein Aufruf der Internationalistische Liste/MLPD Nürnberg
Solidarität mit dem Antifaschisten Sercem
Das Bild vom brutalen Polizeieinsatz am 31. Mai ist immer noch gegenwärtig (rf-foto)

"Am 31. Mai kam es vor der Berufsschule B 11b in Nürnberg zu einem brutalen Polizeieinsatz. Die Bilder der auf Schüler einschlagenden Polizisten gehen vielen nicht mehr aus dem Kopf. ...

Sofortiger Stopp aller Abschiebungen nach Afghanistan und Solidarität mit Sercem Y.

 Wir fordern die sofortige Einstellung aller Abschiebungen, insbesondere nach Afghanistan. ...Wir erklären uns solidarisch mit Asef N., und fordern, diesem eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen, die ihm aus zwielichtigen Gründen von der Regierung von Mittelfranken verweigert wird. … Wir erklären uns solidarisch mit dem Antifaschisten Sercem Y. und fordern dessen sofortige Freilassung aus der Untersuchungshaft. Sercem wurde von Innenminister Herrmann ohne jede Grundlage als „Rädelsführer“ des berechtigten Protestes am 31. Mai abgestempelt, und soll jetzt als einer der Ersten wegen angeblichen Widerstands und Körperverletzung nach den neu eingeführten und verschärften § 114 Strafgesetzbuch eingesperrt werden.

GEW: Abschiebungen müssen im Unterricht diskutiert werden

 Auf Vorschlag von GEW-Mitgliedern (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft), von SMVen (Schülermitverwaltungen) und Lehrern soll diese Woche besonders im Sozialkundeunterricht an Berufsschulen über die Abschiebungen nach Afghanistan diskutiert werden. Wir vom Internationalistischen Bündnis Bayern unterstützen diesen Vorschlag und fordern auf, besonders den 5. Juli zum Diskussions- und Aktionstag zu machen und rufen dazu auf sich zahlreich zu beteiligen. … Auch die Teilnahme an den Protesten gegen den G20-Gipfel ist gut geeignet. Denn hier versammeln sich die Regierungschefs der führenden imperialistischen Mächte, die hauptverantwortlich sind für die Fluchtursachen, seien es ihre Kriege um Macht und Einflussgebiete, die Umweltzerstörung für den Profit einiger weniger internationaler Konzerne, oder die wachsende Armut auf der Welt bis hin zu drohenden Hungerkatastrophen in Afrika.“