Freiheit für Meşale Tolu

„Unsere Freiheit wurde geraubt, weil wir die Freiheit verteidigt haben“

Die Konföderation der unterdrückten Immigranten in Europa (AvEG-Kon) hat bezüglich der Inhaftierung der Journalistin Meşale Tolu folgendes veröffentlicht:

Von AvEG-Kon

"Die Journalistin Frau Meşale Tolu ist seit über zwei Monaten wegen ihrer journalistischen Tätigkeiten im türkischen Gefängnis Bakırköy in Istanbul inhaftiert. ...

 

Mittlerweile haben Meşale Tolu und ihr Sohn Serkan Besuch bekommen

Die Familie, unter anderem auch Ihre Oma, hat Meşale und den kleinen Serkan besucht. Das deutsche Konsulat hat sie nun zum zweiten Mal im Gefängnis besucht. Meşale konnte für den kleinen Serkan einen Matratzenschoner erhalten, was durch die Bemühungen des Konsulats gelang. Pampers für den kleinen Serkan darf es weiterhin nicht geben. Serkan darf mit einem kleinen Ball spielen, nicht jedoch mit weiteren Spielzeugen, weil weitere Spielzeuge nicht reingelassen wurden.

 

Meşale bedankt sich für die laufende Solidarität

Meşale bedankt sich für die laufende Solidarität und sendet viele Grüße an all diejenigen, die sich für ihre Freiheit einsetzen. ... Tolu erklärt weiterhin, dass freie Pressearbeit, Meinungsäußerung oder sich für die Freiheit und Gerechtigkeit einzusetzen, in der Türkei bestraft wird. Aber das sind Werte, für die es sich lohnt zu kämpfen, auch wenn dieser Kampf mit Freiheitsberaubung enden kann. Denn in der Türkei muss die Freiheit erkämpft werden.

 

Eine Anklageschrift gibt es immer noch nicht und die Anwälte konnten bisher auch keine Akteneinsicht nehmen. Die Anwälte in Deutschland haben sich vorgenommen, Meşale im Gefängnis zu besuchen. Entsprechende Anträge für einen Besuch wurden gestellt. ...“