G20-Gipfel

DJV legt Polizeigewalt gegen Journalisten offen

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert vom Bundeskriminalamt Antworten wegen Übergriffen von Polizisten auf Berichterstatter im Rahmen des G20-Gipfels in Hamburg. Der DJV bezieht sich auf Berichte mehrerer Journalisten vom Wochenende. Danach wurden Journalisten Opfer von physischer Gewalt durch Polizeikräfte. Es gab Pfefferspray-Attacken und Schlagstockeinsätze gegen Berichterstatter. Presseausweise wurden von den Einsatzkräften ignoriert, Journalisten wurden zum Teil wüst beschimpft. Auskunft verlangt der DJV auch zum Entzug von Akkreditierungen während des Gipfels, die mit „Sicherheitsbedenken“ begründet wurden (siehe rf-news-Meldung).