Siemens

Konzern fährt Kooperation mit Russland zurück

Siemens trennt sich von einer russischen Minderheitsbeteiligung und stoppt Teile des Russland-Geschäfts bis auf Weiteres. Loswerden wollen die Münchner ihre 46-prozentige Minderheitsbeteiligung am russischen Technologiedienstleister Interautomatika. Das ist jenes Unternehmen, das die inzwischen vier von Siemens bestätigten Gasturbinen trotz eines Embargos der EU und der USA in ein Elektrizitätswerk auf der Krim einbauen will. Am deutsch-russischen Gemeinschaftsunternehmen Siemens Gas Turbine Technologies in Sankt Petersburg, das die Turbinen gebaut hatte, hält Siemens dagegen fest.