Internationalistisches Bündnis

Umweltplattform zu G20-Ergebnissen

Am 9. Juli, unmittelbar nach den G20-Ereignissen, wurde in Hamburg die Umweltplattform des Internationalistischen Bündnisses gegründet.

Von rd

Zu den umweltpolitischen Beschlüssen des G20-Gipfels wurde dabei eine Erklärung verabschiedet, in der es heißt:

 

„G20 - Freibrief zur mutwilligen Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur. So gibt der 'Aktionsplan der G20 von Hamburg zum Klima und Energie für Wachstum' indirekt weltweit grünes Licht für das Gas-Fracking, indem er erklärt, dass 'Erdgas, abhängig von den nationalen Gegebenheiten, eine wichtige Rolle in der Energiewende, auf dem Weg in eine emissionsarme Zukunft der Energiewirtschaft spielen kann'.

Appelle helfen nicht

Damit wird die drohende Klima- und Umweltkatastrophe mutwillig beschleunigt. Der Aktionsplan ruft ebenso zum weltweiten Ausbau der Atomenergie auf. …

 

Der G20-Gipfel in Hamburg hat augenfällig bewiesen: Da helfen keinerlei Appelle an die imperialistischen Länder und ihre Unterhändler bei den Klimakonferenzen, sich eines Besseren zu besinnen.

Aktiver Widerstand angesagt

Um den Klima- und Umweltzerstörern wirksam den Kampf anzusagen und zusammen mit allen Umweltkämpfern einen aktiven Widerstand gegen die lebensfeindliche Politik des internationalen Finanzkapitals zu entwickeln, braucht es eine gesellschaftliche Bewegung des breiten Zusammenschlusses aller fortschrittlichen, internationalistischen, klassenkämpferischen und revolutionären Kräfte." (Aus der Erklärung der Umweltplattform des Internationalistischen Bündnisses).

 

Auf der Homepage des Internationalistischen Bündnisses finden sich sowohl die Erklärung zu G20 als auch der beschlossene, aktualisierte Aufruf zum Aufbau der Umweltplattform. So soll es zur Entwicklung des umweltpolitischen Profils des Internationalistischen Bündnisses im Bundestagswahlkampf unter anderem Kundgebungstouren in den Braunkohlegebieten und eine enge Zusammenarbeit mit der Arbeiterplattform gegen die mit krimineller Energie betriebene mutwillige Vergiftung durch die Automonopole geben.

Proteste zur UN-Klimakonferenz

Ein besonderer Schwerpunkt wird die aktive Teilnahme an der Vorbereitung und Durchführung der Proteste zur UN-Klimakonferenz im November und einer Großdemonstration am 11. November in Bonn sein.

Auf der Auftaktdemonstration „Rettet unser Klima“ des Klimacamps in Bonn am Freitag, den 18. August 2017, 16 Uhr, Kaiserplatz, wird für die Stärkung der Umweltplattform des Internationalistischen Bündnisses geworben werden