Diesel-Gipfel

Vielfältiger Protest gegen Diesel-Marionettenshow

Schon ab 9 Uhr trafen sich heute in Berlin vor dem Bundesverkehrsministerium Umweltaktivisten verschiedener Initiativen und Vereine, der Deutschen Umwelthilfe, der Umweltgruppe der MLPD und von Greenpeace, um ihren Protest gegen die Showveranstaltung des sogenannten Diesel-Gipfels zum Ausdruck zu bringen.

Korrespondenz aus Berlin
Vielfältiger Protest gegen Diesel-Marionettenshow
Die Umweltgruppe der MLPD zeigt stolz ihr Transparent (rf.foto)

Der Gipfel sollte um 11.30 Uhr beginnen. Zahlreiche Radfahrer organisierten eine Fahrradblockade und es gab viele phantasievolle Plakate und Transparente. Es beteiligten sich auch verschiedene Firmen, welche auf dem Gebiet der Diesel-Nachrüstung mit der SCR-Technologie engagiert sind. Stark vertreten waren natürlich Medienvertreter und die Polizei.

Polizei wollte Plakat verbieten

Letztere versuchte zunächst das Transparent der Umweltgruppe der MLPD „Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft“ und Transparente von Greenpeace des Platzes zu verweisen, was allerdings scheiterte. Mitglieder der Umweltplattform des Internationalistischen Bündnisses und der MLPD verteilten breit die neue Broschüre der Arbeiterplattform des Internationalistischen Bündnisses.

Großes Interesse an VW-Broschüre

Diese wurde von vielen Umweltaktivisten und Medienvertretern interessiert genommen. Unter den Umweltaktivisten war die einhellige Meinung, dass von diesem sogenannten „Dieselgipfel“ nichts Wirkungsvolles zu erwarten ist. Mit zahlreichen Karikaturen wurde die Rolle von Verkehrsminister Dobrindt und der Merkel/Gabriel-Regierung aufs Korn genommen.

 

Der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, meinte, dass schon seit Anfang der Woche deutlich ist, dass es sich bei diesem „Dieselgipfel“ um eine Marionetten-Showveranstaltung handelt. Aus sogenannten „Sicherheitsgründen“ fand diese nicht im Bundesverkehrsministerium statt, sondern im Bundesinnenministerium.

 

Bilder des Protestes gegen diesen Gipfel und die menschenverachtende kriminelle Politik der Automonopole und der Regierung wollte man vermeiden. Das wird allerdings auch in nächster Zeit nicht gelingen.