Duisburg

Horrorkatalog bei Arcelor-Mittal

Gestern erklärten IG Metall und Arcelor-Mittal das Scheitern der Verhandlungen über einen Sanierungstarifvertrag.

Korrespondenz aus Duisburg

Die IG Metall war nicht bereit, einer Kürzung von tariflichen Leistungen wie der Jahressonderzahlung (Weihnachts- und Urlaubsgeld) auf 55 Prozent, 48 Stunden unbezahlter Mehrarbeit in 2017 und einem Personalabbau von 200 Stellen zuzustimmen.

Richtige Antwort

Eine richtige Antwort der IG Metall auf die Forderung von Arcelor-Mittal, die Krisenlasten auf die Arbeiter und ihre Familien abzuwälzen. Arcelor-Mittal erklärt nun, dass sie statt 200 dann 250 Arbeitsplätze vernichten und ab 2018 keine Azubis mehr einstellen wollen. Alle Betriebsvereinbarungen würden überprüft, ggf. gekündigt, sowie alle sozialen Zuschüsse ebenfalls überprüft und reduziert.

Solidarität der Internationalistischen Liste/MLPD

Dazu sagt Peter Römmele, Landesvorsitzender der MLPD in Nordrhein-Westfalen, Direktkandidat im Wahlkreis 116 und selbst Stahlarbeiter: "Der Horrorkatalog von Arcelor-Mittal muss vom Tisch. Die IG Metall Duisburg-Dinslaken hat richtig gehandelt. Mit Erpressern verhandelt man nicht. Jetzt ist die Belegschaft am Zug – gemeinsamer Kampf gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf uns Stahlarbeiter. Jetzt ist der gemeinsame Kampf aller (Stahl)Arbeiter gefordert.

 

Für die MLPD und das internationalistische Bündnis in Duisburg spreche ich unsere volle Solidarität aus. Wir stehen an eurer Seite. Macht mit in der Arbeiterplattform im Internationalistischen Bündnis."