Siegmar Herrlinger

Hochbrisanter Gerichtsprozess

Am Dienstag, dem 22. August 2017, findet der Prozess von Siegmar Herrlinger um die Aufhebung seines Hausverbots durch Porsche statt. Zuvor wird es um 9.45 Uhr eine Kundgebung geben.

Pressemitteilung der MLPD Stuttgart/Sindelfingen

Siegmar Herrlinger, der seit 39 Jahren bei Porsche arbeitet, zuletzt in Weissach als IT-Spezialist für Medientechnik, wurde am 14. Juli mit sofortiger Wirkung „freigestellt“ und mit einem Hausverbot belegt. Der einzige Grund: er hat die kriminelle Abgasmanipulation von Porsche und VW auf Betriebsversammlungen angeprangert und gefordert, dass der Vorstand dafür zur Rechenschaft gezogen werden muss. Dagegen klagt der Porsche-Kollege vor dem Arbeitsgericht.

Prozess von grundsätzlicher Bedeutung

Der Prozess ist deshalb von grundsätzlicher Bedeutung für die Arbeiter- und Umweltbewegung. Es geht um die Verteidigung des Grundrechtes auf Meinungsfreiheit und das Recht auf die Vertretung von Arbeiterinteressen. Auch sollen Arbeiterinnen und Arbeiter sowie umweltbewegte Menschen darin gestärkt werden, sich gegen Mobbing und andere Formen der Unterdrückung zu wehren.

Kommt zum "Gütetermin"!

Porsche und andere Autokonzerne dürfen mit der Unterdrückung von Kritik an ihrer kriminellen Abgasmanipulation nicht durchkommen. Dieser Skandal muss einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

 

Arbeitsgericht Stuttgart, Johannesstraße 86, Dienstag, 22. August, um 10.15 Uhr; vorher um 9.45 Uhr Kundgebung.