KSK

Oberst wegen frauenfeindlicher Sprüche entlassen

Die Bundeswehr musste jetzt den stellvertretenden Kommandeur des Kommando Spezialkräfte (KSK), Oberst Thomas B., absetzen - wegen verbaler Entgleisungen, Drohungen und frauenfeindlicher Sprüche. Eine zivile Angestellte der im baden-württembergischen Calw stationierten Einheit hatte sich über ihn beschwert. Die rund 1.100 Soldaten umfassende auf Kommandoaktionen in aller Welt spezialisierte Einheit war zuletzt im April in die Schlagzeilen geraten. Eine Frau war extra aus Hamburg zu einer Verabschiedungsparty eingeflogen worden, als "Hauptpreis" für den scheidenden Kommandeur. Einer Zeugin zufolge sollen auf der Feier auch faschistische Lieder gespielt und der Hitlergruß gezeigt worden sein. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft ermittelt in dieser Sache.