Internationalistische Liste/MLPD

Die siebte Kandidatin in Albstadt

Renate Schmidt, Direktkandidation der Internationalistischen Liste/MLPD im Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen berichtet folgendes aus ihrem Wahlkampf:

Von Renate Schmidt

Der Zollernalbkurier schrieb am 8. August: „ZAK porträtiert Kandidaten – Sechs Parteien könnten künftig im Bundestag vertreten sein. Der ZAK porträtiert deren hiesige Direktkandidaten ... .“ Sechs Kandidaten sollten jeweils eine ganze Seite bekommen (CDU, SPD, Grüne, FDP, AfD, Linkspartei). Nur ich nicht, die Kandidatin Nummer sieben wurde einfach unterschlagen. Zu zweit marschierten wir zur Chefredaktion und beklagten uns über diese undemokratische und diskriminierende Behandlung.

Das Porträt wurde durchgesetzt

Der Chefredakteur war im Urlaub, die anwesende Redakteurin wusste von nichts, stimmte uns aber zu und versprach, sich darum zu kümmern. Tatsächlich: noch am selben Tag bekam ich die Zusage von „ganz oben“ (hiesige Verlagsleitung), dass auch von mir ein Porträt gemacht wird. Wenige Tage später fand das Interview statt. Zwei Redakteure nahmen sich zwei Stunden Zeit. Deutlich war, dass auch die Redakteure sich wegen dem Rassismus, Nationalismus und „rechten Populismus“ Sorgen machen. Diese Gemeinsamkeit war eine gute Grundlage für eine sachliche und weltanschauliche Grundsatzdiskussion.

"Proletarier aller Länder" verstaubt?

Ob denn die Losung „Proletarier aller Länder vereinigt euch!“ nicht verstaubt sei. „Wer will denn heute noch als Arbeiter, als Proletarier“ gelten und außerdem: „Es gibt doch gar keine Arbeiterklasse mehr.“ „Doch“, sagte ich, die gibt es und sie wächst weltweit und ist international verbunden. … Kämpferische Arbeiter haben sogar wesentlich zur Aufdeckung des kriminellen Autokartells und Abgasbetruges beigetragen.“

Selbst Themen zu setzen war wichtig

Auf alles versuchte ich kurz und klar Antwort zu geben. Gleichzeitig war es wichtig, selbst die Themen zu setzen: Was das neue am Internationalistischen Bündnis ist; dass dieses eben nicht nur die MLPD ist; dass es gegen den Rechtsruck der Regierung(en) gehen muss; mein eigenes Profil als Umweltaktivistin; meine persönliche Geschichte; wie ich als Jugendliche zur Friedensbewegung und zur MLPD kam; meine Standpunkte zu kommunalen Fragen. Wir sind gespannt wie das Porträt wird.

 

Wer Renate Schmidt persönlich kennen lernen will, kann das beim Wahlkampfauftakt der Internationalistischen Liste/MLPD am Samstag, 26. August, in Dortmund tun!