Daimler

XXL-LKW: kein Beitrag zum Umweltschutz

Es war vor allem der Daimler-Konzern, der die Regierung in Baden-Württemberg unter Druck setzte, Lang-LKW auf Strecken zu seinen Werken „testweise“ zuzulassen. Der grüne Verkehrsminister – um sein Öko-Image besorgt – handelte aus, dass das Greenwashing-Argument von Daimler einer 25 prozentigen Treibstoff- und Emmissionseinsparung in einer Studie überprüft werden soll. Das Ergebnis: 25-Meter-LKW würden im Jahr 2030 nur 165.000 Tonnen CO2 einsparen, bei erwarteten 144 Millionen Tonnen CO2 für den gesamten Straßenverkehr! Die „Allianz pro Schiene“ befürchtet darüber hinaus, dass die derzeitige Gewicht-Beschränkung von 44 auf Druck der Konzerne auf die technisch möglichen 60 Tonnen erhöht werden, wie das bereits in anderen EU-Ländern der Fall ist.