1. September

Aufruf der ICOR zum Antikriegstag

Die revolutionäre Weltorganisation Internationale Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen (ICOR) hat aktuell folgende Resolution zum Antikriegstag am morgigen 1. September veröffentlicht - sie wurde bis zum 31. August von 24 Mitgliedsorganisationen unterzeichnet.

Von ICOR
Aufruf der ICOR zum Antikriegstag
Die revolutionäre Weltorganisation ICOR verbindet Revolutionäre über Ländergrenzen hinweg. (rf-foto)

Die Internationale Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen (ICOR) begeht jährlich den Internationalen Kampftag gegen Krieg und Faschismus, unter anderem am 1. September (Tag des Beginns des Zweiten Weltkriegs). Heute rufen wir dazu auf, im Sinne des Kampfes gegen Faschismus und imperialistischen Krieg massenhaft auf die Straße zu gehen und gegen die Kriegstreiber jeder Couleur - für eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung und imperialistischer Kriege zu demonstrieren!

Antikriegstagsaktion 2014 in Gelsenkirchen (rf-foto)
Antikriegstagsaktion 2014 in Gelsenkirchen (rf-foto)

In Kürze

  • Hauptgefahr für den Weltfrieden geht vom US-Imperialismus aus
  • Alle imperialistischen Großmächte in ungerechte Kriege verwickelt
  • Starke, länderübergreifende antikapitalistische und antiimperialistische Aktionen dringend nötig

Wachsende Atomkriegsgefahr

Die Gefahr eines Atomkrieges, der sich niemals auf eine Region eingrenzen lässt, ist heute so groß wie seit Jahrzehnten nicht mehr. US-Präsident Donald Trump droht Nordkorea (Demokratische Volksrepublik Korea) offen mit einem Atomschlag. Nach wie vor ist der US-Imperialismus als einzige Supermacht der Feind aller Völker und von ihm geht die Hauptgefahr für den Weltfrieden aus.

 

Das Regime in Nordkorea seinerseits droht mit Raketenangriffen auf den Truppenstützpunkt der USA auf der Insel Guam, was eine gefährliche Eskalation des Konflikts bedeuten würde. Die Situation Nordkoreas muss aber auch im Kontext des zerstörerischen Kriegs von Seiten der USA und ihrer Verbündeten gegen Nordkorea seit über 60 Jahren und der fortgesetzten provokativen Manöver der USA gesehen werden.

 

Das sozialistische China hat es 1964 als selbstverständlich angesehen, auf einen atomaren Erstschlag zu verzichten.

Alle imperialistischen Großmächte verwickelt

Gefährliche Brandherde bestehen auch in den Kriegs- und Krisengebieten in der Ukraine, Syrien oder Afghanistan. Dutzende von ungerechten Kriegen sind heute überall auf der Welt im Gange. In ihrem Kampf um die Neuaufteilung der Welt sind alle imperialistischen Großmächte darin verwickelt.

Aufbau einer antiimperialistischen, antifaschistischen Einheitsfront gegen die Kriegstreiber ... Gebot der Stunde.

ICOR

In dieser Situation sind starke, länderübergreifende antikapitalistische und antiimperialistische Aktionen dringend nötig - bis hin zum Aufbau einer antiimperialistischen, antifaschistischen Einheitsfront gegen die Kriegstreiber, die zum Gebot der Stunde wird.

 

Wir brauchen eine neue starke weltweite Friedens- und antiimperialistische Bewegung, die sich gegen jegliche imperialistische Aggression richtet und konsequent für den proletarischen Internationalismus eintritt.

 

Manche bemühen sich, einige imperialistische Mächte wie die EU, Russland oder China als friedlicher, gemäßigter oder sogar als Friedensstifter zu bezeichnen. Das ist auch die Stoßrichtung der trügerischen sozialchauvinistischen Propaganda.

Oktoberrevolution setzte Zeichen

2017 ist das Jahr des 100. Jubiläums der sozialistischen Oktoberrevolution. Sie hat das Zeichen gesetzt, wie die sozialistische Revolution den imperialistischen Krieg beendet!