Düsseldorf

Kriegsgefahr und Ausbeutungsoffensive

In Düsseldorf fand eine Kundgebung mit offenem Mikrofon zum Antikriegstag statt. Veranstalter waren die „Internationalistischen Liste/MLPD“, Migranten vom „Afghanischen Aufschrei“ und einer Frauenfriedensinitiative aus dem Düsseldorfer Stadtteil Rath.

Korrespondenz

Die Kundgebung wurde von vielen Passanten und gerade auch Jugendlichen aufmerksam verfolgt. In vielen Beiträgen wurde auf die sich verschärfende Gefahr eines atomaren III. Weltkrieges hingewiesen und auf deren Hintergründe, die neue Multipolarität der Welt und der erbitterte Machtkampf zwischen den alten imperialistischen Mächten wie USA oder EU und den neuen wie Russland, China, Türkei, Saudi-Arabien und weitere.

 

Ein Daimler-Arbeiter stellte den Zusammenhang her zwischen der Ausbeutungsoffensive und dem scharfen internationalen Konkurrenzkampf solcher Konzerne wie Daimler und der weltweit anwachsenden Kriegsgefahr. Deswegen auch das Fazit aller Redner: wir müssen gegen alle Imperialisten und gegen das imperialistische Gesellschaftssystem als Wurzel allen Übels kämpfen, nicht mit einer angeblich friedlichen EU gegen die USA oder Russland.

 

Es war spürbar, wie diese neue Töne die Zuhörer anzogen und zu vielen Diskussionen veranlasste mit den Verteilern unserer Wahlprogramme, der Kandidatenflyer usw.