Umfrage

41 Prozent für die Aufnahme von Flüchtlingen

Das bürgerliche Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap hat dieser Tage eine interessante Statistik veröffentlicht.

Von ffz
41 Prozent für die Aufnahme von Flüchtlingen
Klare Statements des Jugendverbands REBELL zur proletarischen Flüchtlingspolitik beim Wahlkampfauftakt der Internationalistischen Liste/MLPD in Dortmund (rf-foto)

Im Rahmen einer bundesweiten Umfrage zur Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik, in deren Rahmen sich die Befragten ausschließlich für eine bessere Integration von Flüchtlingen, für eine Begrenzung der Flüchtlingsaufnahme bzw. für eine konsequentere Abschiebung oder für gezielte Einwanderung von qualifizierten Fachkräften entscheiden durften, zeigte sich ein interessantes Ergebnis.

 

41 Prozent sprachen sich in der Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik für die "Integration" der von Deutschland aufgenommenen Flüchtlinge als wichtigstes Ziel aus. 34 Prozent gaben einer begrenzten Flüchtlingsaufnahme den Vorrang. Eine gezielte Fachkräfteeinwanderung ist für 21 Prozent am Wichtigsten.

Große Solidarität mit Flüchtlingen

Diese Zahlen zeigen die immer noch große Solidarität vieler Menschen in Deutschland mit Flüchtlingen. Sie widersprechen den ekelhaften rassistischen Lügen der ultrareaktionären AfD, die Massen in Deutschland würden eine „Kontrolle der ungesteuerten Masseneinwanderung fordern“, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen würden.¹ Im Gegenteil wird hier deutlich, dass es den Rassisten der AfD vor allem darum geht, rassistische Spaltung zu betreiben.

Für proletarische Flüchtlingspolitik

Die Internationalistische Liste/MLPD steht für eine proletarische Flüchtlingspolitik ein, und heißt die Menschen, die wegen der von den Imperialisten verursachten Gründe aus ihren Heimatländern flüchten mussten, herzlich willkommen. Abgeschoben gehören nur ausländische Faschisten und religiöse Fanatiker. Sie lehnt es ab, die Gesellschaft in Menschen erster und zweiter Klasse zu spalten und tritt für gleiche Rechte von Migranten und Deutschen ein. Deshalb am Wahltag alle Stimmen für die Internationalistische Liste/MLPD!