Nordkorea/USA

Die „derzeit gefährlichste Krise der Welt“

Die zwischenimperialistischen Widersprüche zwischen den USA und Nordkorea haben eine neue Stufe der Zuspitzung erreicht.

Von ffz
Die „derzeit gefährlichste Krise der Welt“
Die Jugend der Welt -wie hier die Gelsenkirchener ROTFÜCHSE am weltweiten Antikriegstag - will keinen III. Weltkrieg (rf-foto)

Nach dem jüngsten Test einer Wasserstoffbombe durch das Regime in Pjöngjang hat Japan Überlegungen öffentlich werden lassen, die USA um die Stationierung von Atomwaffen zu bitten.

Japanische Regierung bricht ein No-Go

Damit bricht die imperialistische japanische Regierung ein No-Go: Nach dem Zweiten Weltkrieg, der für das südostasiatische Inselarchipel mit der Detonation zweier US-amerikanischer Atombomben über den Städten Hiroshima und Nagasaki endete, hatte sich jede japanische Regierung der Nachkriegszeit gegen Atombewaffnung ausgesprochen. Bis heute besitzt das japanische Militär keine Atombewaffnung.

UN: Gefährlichste Krise der Welt

Diese Überlegungen sind ein weiterer Tropfen Öl ins Feuer. Selbst UN-Generalsekretär Antonio Guterres erklärte am Dienstag in New York, dass das Risiko eines Nuklear-Konflikts mit Nordkorea die derzeit "gefährlichste Krise" der Welt sei. Währenddessen warnte Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un die UN und vor allem die USA vor weiteren Sanktionen und drohte „Gegenmaßnahmen“ an.

Friedensbewegung gefragt

Es ist an einer weltweiten kämpferischen Friedensbewegung, den Weltkriegszündlern in Washington, Pjöngjang, Seoul und Peking die Lunte aus der Hand zu nehmen.