Studie

Lehrkräfteausbildung fördert Diskriminierung

Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der Universität Bremen und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Die Wissenschaftler/-innen nahmen das Studium, das anschließende Referendariat und die Fortbildungsmöglichkeiten von angehenden Lehrkräften unter die Lupe. In der Ausbildung würden Migranten als „Mängelwesen“ angesehen, bei denen „Defizite“ beseitigt werden müssen. Zwar sei Migration ein Thema auf dem Lehrplan, den Lehrkräften fehle aber die Kompetenz, eine „Lernkultur im Unterricht und in den Schulen zu gestalten, die Diskriminierung abbaut und Differenzen wertschätzt.“