Hamburg

Wahlkampf auf St. Pauli

Eine schöne Kundgebung auf dem Hein-Köllisch-Platz in Hamburg St. Pauli: Zu den Klängen von Peperoni und Duo Zukunftsmusik versammelten sich Nachbarn und Freunde.

Korrespondenz aus Hamburg
Wahlkampf auf St. Pauli
Wahlkampf auf St. Pauli (rf-foto)

Stephan Brandt, unser Direktkandidat auch für St. Pauli, stellte die Internationalistische Liste/MLPD vor sowie weitere Kandidatinnen und Kandidaten – Direkte und von der Landesliste Hamburg.

Natürlich ist gerade hier die Nachbereitung des G20-Gipfels Thema

Die St. Paulianer haben selber miterlebt, von wem die Gewalt beim G20- Gipfel ausging. Das empört viele: Statt die Polizei zur Rechenschaft zu ziehen, wird ein 24-jähriger Demonstrant aus Holland wegen zwei Flaschenwürfen, die niemanden verletzten, und Widerstands gegen die Staatsgewalt durch die Einnahme einer »embryonalen Haltung« zu zwei Jahren und 7 Monaten Haft verurteilt. Das Ganze zeigte augenfällig den Rechtsruck der imperialistischen Regierungen und ganz besonders der »unseren«.

Kurdische Nachbarn erklären sich solidarisch

In die laufende "Nach-G20-Linksextremismus-Hetze" ordneten wir auch die Forderung nach dem Verbot der Internationalistischen Liste/MLPD durch die AfD-Vorsitzende Frauke Petry ein. Und das im Kielwasser von Volker Beck (Grüne) wegen unserer Solidarität mit dem palästinensischen Befreiungskampf! Gewollt oder nicht befinden sich auch die Zerstörer und Beschmierer unserer Plakate im selben Fahrwasser. Mit Aufklebern hatten wir Sie ausdrücklich eingeladen, auf unserer Kundgebung dazu ihre Meinung zu sagen. Sie aber kniffen. Nicht so unsere Nachbarn, von denen sich viele, gerade auch die kurdischen, solidarisch erklärten.

Konsequent gegen umweltzerstörerische 9. Elbvertiefung

Mit einem engagierten Beitrag gegen die drohende umweltzerstörende 9. Elbvertiefung rief unser Direktkandidat zur Mitarbeit in der Umweltgruppe der MLPD auf. Ein Mitglied unserer Wählerinitiative ermutigte die Anwesenden, uns ihre Stimme zu geben, weil das trotz 5%-Hürde eine bewusste und keine verlorene Stimme ist. Viel Zustimmung. Nach anderthalb Stunden beendeten wir unseren Auftritt mit dem gemeinsamen Gesang »Und weil der Mensch ein Mensch ist …«.

Pressemitteilung an alle Hamburger Medien

Die Antwort unserer nächtlich-heimlichen Plakat-Beschmierer: Erneutes Überpinseln der Wörter »und Palästina«. Mit einer Pressemitteilung an alle Hamburger Medien sowie mit einer an das Plakat angehängten Wandzeitung führen wir die Auseinandersetzung weiter. Wir betrachten diese Polarisierung durchaus als unsere Stunde.