Baden-Württemberg

Brennpunktetour mit vielen tollen Highlights

Die Brennpunktetour des Wahlkampfs der Internationalistischen Liste/MLPD in Baden-Württemberg mit der Spitzenkandidatin Monika Gärtner-Engel und der Landesvorsitzenden der MLPD, Julia Scheller, hat am vergangenen Freitag begonnen.

Korrespondenzen aus Baden-Württemberg

Das Wahlkampfteam ging dabei besonders in die Städte und Orte, die – wie der Name der Tour bereits sagt – Brennpunkte des Kampfes der Arbeiter und breiten Volksmassen sind.

Veranstaltung zum kurdischen Freiheitskampf

So begann die Tour in Schwäbisch Gmünd und ging weiter über Aalen nach Ulm, was am Freitag die letzte Station war. Dort stand besonders die Solidarität mit dem Kampf gegen den Faschismus und für Freiheit und Demokratie in der Türkei und Kurdistan im Mittelpunkt. Dazu passte die Abendveranstaltung der MLPD mit dem Namen „Der kurdische Befreiungskampf im Fadenkreuz des Imperialismus“ hervorragend.

Porsche-Konzern am Pranger

Am Tag darauf besuchte das Wahlkampfteam mit seinen Kundgebungen Ludwigsburg, Waiblingen und Heilbronn. Dieser Tag wurde abgerundet durch die Veranstaltung „Konsequenzen aus der VW-Krise – Kampf um Arbeitsplätze und Umweltschutz“, die neben den kriminellen Machenschaften der Automobilindustrie im Rahmen von Abgasbetrug und Autokartell vor allem das selbstherrliche Vorgehen des Porsche-Konzerns gegen Siegmar Herrlinger als kämpferischen Arbeiter und Kandidaten der Internationalistischen Liste/MLPD in den Mittelpunkt stellte (siehe Rote Fahne News-Artikel vom Sonntag, dem 10. September 2017).

Kundgebungen in Friedrichshafen und Konstanz

Am frühen Sonntagabend fand eine ansprechende Kundgebung in Konstanz statt. Korrespondenten berichten: "Schon beim Aufbau kam ein Passant auf uns zu und wollte das Plakat zu Lenin haben. Wir haben mindestens 500 bis 600 Menschen erreicht, viele blieben stehen und verfolgten die  Reden und die Lieder, andere kamen direkt zum Büchertisch, der richtig umringt war. In einer angriffslustigen Rede stellten sich Monika Gärtner-Engel und die anderen Kandidaten vor, legten ihre Standpunkte dar und diskutierten auch mit den Passanten.

Gesellschaftliche Brennpunkte aufgegriffen

Aufgegriffen wurden Fragen der gesellschaftlichen Brennpunkte, die von der Regierung und den bürgerlichen Parteien umgangen oder unter den Teppich gekehrt werden. Umrahmt war die Kundgebung von musikalischen Beiträgen mit Liedern aus der internationalen  Arbeiter-, Frauen- und Umweltbewegung, engagiert und mit Begeisterung vorgetragen von Jonas, einem Rebellen und Direktkandidaten in Karlsruhe.

 

Die Leute waren insgesamt sehr offen, es gab lebhafte Gespräche, viele Menschen, insbesondere die Jugend, zeigten großes Interesse für die Internationalistische Liste/MLPD, die sie teilweise von den Wahlplakaten kannten."  

Protestversammlung in Zuffenhausen

Am Montag um die Mittagszeit war ein Wahlkampfeinsatz mit Spitzenkandidatin Monika Gärtner-Engel bei Porsche in Zuffenhausen angesagt. Kurz entschlossen entschieden die Aktivisten, eine Protestversammlung direkt vorm Haupttor zu machen. Korrespondenten berichten: "Nach Information der Polizeibeamten am Platz zogen wir mit Lautsprecheranlage und Material direkt vor das Haupttor und machten unseren Protest mit Kurzreden und Musik lautstark unter der Belegschaft bekannt und deutlich. Der Werkschutz baute am Tor eine Drohkulisse auf.

 

Monika Gärtner-Engel hatte deutliche Worte für das empörende, aber auch peinliche Gebaren von Porsche: 'Hier wird jedes demokratische Verständnis mit Füßen getreten. Die Kollegen dürfen nicht selbst entscheiden, sich keine eigene Meinung bilden. Porsche bestätigt mit seinem Verhalten, dass die Diktatur der Monopole demokratische Strukturen aushöhlt.' Wir haben mindestens 1.500 Kolleginnen und Kollegen mit der Kundgebung erreicht und sicher viel Stoff für Nachdenken und Diskussionen gegeben.

 

Ein IG-Metaller von Daimler Sindelfingen, der von der Kündigung erfahren hatte und es sich nicht nehmen ließ, vor seiner Schicht seine Solidarität zu überbringen, verurteilte die fristlose Kündigung. Er forderte die Kollegen auf, im Betrieb die gegenseitige Solidarität als hohes Gut zu entwickeln und zu pflegen."