Flexirente

78 Prozent wollen nicht länger arbeiten

Die in diesem Jahr eingeführte Flexirente stößt bei Beschäftigten auf geringes Interesse. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK für die Welt am Sonntag. Danach ist die Flexirente für die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung kein Grund, später in Rente zu gehen. 77,7 Prozent der Befragten gaben an, dass sie trotz der finanziellen Anreize, die mit der Flexirente verbunden sind, nicht über die gesetzliche Altersgrenze hinaus erwerbstätig sein wollen. 7,8 Prozent möchten zwar länger arbeiten – hatten dies aber ohnehin vor. Lediglich für 5,7 Prozent der Bürger ist die neue Flexirente ein Grund, erst später aus dem Berufsleben zu scheiden. Befragt wurden Personen, die noch nicht in Rente sind. Arbeiter waren mit 3,6 Prozent bisher am wenigsten geneigt, über die Altersgrenze hinaus zu arbeiten. Aufgrund der Flexirente planen nun weitere 5,5 Prozent einen späten Ruhestand. Tatsächlich müssen viele Rentnerinnen und Rentner arbeiten, weil die Rente nicht zum Leben reicht.