Internationalistische Liste/MLPD

Felicia Langer und Jean Ziegler sind solidarisch

Weitere Menschen zeigen sich solidarisch mit der Internationalistischen Liste/MLPD angesichts der Diffamierungen seitens Volker Beck (Grüne), Frauke Petry (AfD) und anderer:

Von MLPD

Die Organisation GOLPE DE TIMÓN Plataforma Socialista aus Venezuela hat der MLPD ihre Solidarität gegen die Antikommunismus-Kampagne von Volker Beck und anderen erklärt: "Während fast zwei Jahrzehnten des Kampfes zum Aufbau des Sozialismus im 21. Jahrhundert hat es gegenüber der bolivarischen Revolution vonseiten des US-Imperialismus keine Waffenruhe gegeben. Vor kurzem unternahmen die USA illegale Aktivitäten zur wirtschaftlichen Blockade des Landes und drohten auch direkt mit einer militärischen Intervention aufgrund unserer Entschlossenheit, den Befehlen dieses Weltpolizisten nicht zu gehorchen.

Diese zunehmenden Verzweiflungstaten des Imperialismus zeigen die reaktionären Bemühungen des Großkapitals, die errichtete Ordnung aufrechtzuerhalten; in der Konsequenz richten sie heute stärkste, faschistische Intensität erreichende Angriffe gegen die Völker der Welt; sie greifen die Völker an, die sich organisieren, wie soziale Bewegungen, politische Organisationen oder Parteien, die zur Bedrohung für ihre Interessen werden.

Jetzt ist die MLPD an der Reihe, die bei den kommenden Wahlen zum deutschen Parlament, dem Bundestag, mit der „Internationalistischen Liste“ ein Gegenpol der Hoffnung für deutsche Arbeiter ist, um dem Wiederaufleben eines nationalistischen Faschismus entgegenzutreten.

Die deutsche Oligarchie und ihre internationalen Verbündeten benutzen die Waffe der Lüge und versuchen, die MLPD mit dem Gespenst des Terrorismus zu verteufeln, um sie als demokratische Alternative fertigzumachen. Auf diese Weise erhoffen sie, das Recht des deutschen Volkes auf Bestimmung seiner Repräsentanten, sein Selbstbestimmungsrecht zu beschränken.

Aus Venezuela, der Heimat von Bolivar und Chávez, berufen wir uns auf den Geist des proletarischen Internationalismus, der Solidarität und Völkerfreundschaft bedeutet. Wir fordern die Beendigung der Hasskampagnen gegen linke Bewegungen, gegen als Alternative entstehende organisierte Kräfte und Kräfte als Ausdruck einer Demokratie, die jene Herren der Bourgeoisie vorgeben, so sehr zu verteidigen.

Aber die MLPD ist nicht alleine, wir unterstützen entschieden ihre Widerstandskraft angesichts des harten Kampfes, den sie derzeit führt, und wir rufen alle revolutionären und demokratischen Organisationen der Welt auf, ihre Stimme gegen diesen Angriff zu erheben. Wir dürfen nicht zulassen, dass der Faschismus irgendwo auf der Welt vordringt.

Der Kampf der MLPD ist der Kampf der Völker der Welt, der Faschismus kommt nicht durch!"

 

 

Der UN-Menscherechtaktivst, Soziologe und Autor Jean Ziegler erklärt trotz Eile: „Ja, das ist mir auch schon passiert. Wenn man den Krieg der israelischen Regierung gegen das palästinensische Volk als ein Verbrechen brandmarkt, wird man als Antisemit bezeichnet. Netanjahu geht rabiat gegen Widerstand im israelischen Volk vor. Dann müssten die wohl auch Antisemiten sein, wie auch alle die gegen Trump sind, „Antiiamerikaner“. Ich unterstütze Euch – und wenn ihr eine Erklärung habt, setzt meine Unterschrift drunter.“

Man muss seine Stimme erheben

Felicia Langer, deutsch-israelische Anwältin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes


Felicia Langer, deutsch-israelische Anwältin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes sowie des palästinensischen Verdienstordens erklärte: "Diese Plakate mit „Freiheit für Palästina und Kurdistan“ aufzuhängen ist völlig korrekt und zu unterstützen. Man muss seine Stimme erheben, und die Plakate mit dieser Forderung tun das. Ich bin Trägerin des "Alternativen Nobelpreises", den ich für die Unterstützung des Freiheitskampfs der Palästinenser erhalten habe. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie die israelische Regierung die palästinensische Bevölkerung misshandelt und das Völkerrecht bricht. Sie gehen jetzt gegen diese Plakate vor, weil sie die Stimmen für das palästinensische Volk mundtot machen wollen. Ich bin von Beruf Rechtsanwältin, und Israel hat das Land unter Bruch des Völkerrechts besetzt!

Ein Verbrechen am palästinensischen Volk

Da kann man doch nicht zusehen! Die Siedlungen müssen geräumt werden und es kann dann Frieden geben. Was in Palästina geschieht ist ein Verbrechen am palästinensischen Volk; ich selbst bin eine Augen- und Zeitzeugin. Man will foltern und besiedeln – und jede Kritik daran unterdrücken. Das ist eine Schande. Es gibt auch in der israelischen Bevölkerung Widerstand, darunter die Organisation "Break the Silence". In dieser Organisation sind auch israelische Soldaten, die aus eigener Anschauung über die Verbrechen am palästinensischen Volk berichten. Das Aufhängen der Plakate ist richtig und wichtig; und man muss Beck und Petry auch verklagen. Ungeachtet vorhandener Differenzen zur Internationalistischen Liste/MLPD: Man muss seine Stimme erheben und ich unterstütze das voll und ganz."