Internationalistische Liste/MLPD

„So stelle ich mir eine Parteivorsitzende vor“

Wahlkampfhöhepunkt in Dresden. Wiener Platz, 7. September. Es ist 13.15 Uhr - und Gabi Fechtner legt los!

Korrespondenz aus Dresden
„So stelle ich mir eine Parteivorsitzende vor“
Gabi Fechtner bei ihrer Rede (rf-foto)

Hunderte Passanten bekamen überzeugende, mobilisierende und faktenreiche Argumente mit auf den Weg. Viele blieben stehen, trotz Regen, Wind und Sonnenschein. Hier einige Stimmen von Zuhörern, Kollegen, Genossen der MLPD und Aktivisten der Wählerinitiative:

Das war überzeugend, so viele Argumente

Ein Teilnehmer an der Kundgebung

„So stelle ich mir eine Parteivorsitzende vor, warum spricht die nicht im Fernsehen?“ Gabi Fechtner war schlagfertig. Als ein Passant – der einzige übrigens, der ausfällig wurde - die Genossen hinter dem Infostand  wegen der „Berliner Mauer“ anpöbelte, stellte sie in zwei Minuten klar, warum die MLPD diesen bürokratischen Kapitalismus der DDR und den Mauerbau schon immer prinzipiell kritisierte und ablehnte.

Orientierung für den Wahlkampf

Mit Argumenten wie „... lasst uns doch nicht über jedes Stöckchen springen, das die uns hinhalten“ machte sie Mut und gab Orientierung für den weiteren offensiven Wahlkampf. Und sie legte dar: „Wir sind ein Bündnis und die MLPD eine Partei der Tat!“

 

Viele hörten zu, als Gabi Fechtner unsere Standpunkte zur Flüchtlingspolitik darstellte und angriff, wie die Herrschenden zu spalten versuchen: „Zuerst waren es die Griechen, dann die Rentner, dann die Hartz-IV-Bezieher und jetzt die Flüchtlinge. So soll vom Kampf gegen die Herrschenden abgehalten werden.“

Mancher Passant hörte über 30 Minuten zu

Von der ersten Minuten bis zum Schluss. Freundlich, hilfsbereit, ein offenes Ohr für jede und jeden, aktiv beim Wahlzeitungen-Verteilen, Plakat-Aufhängen oder im Gespräch. Ohne Hektik, gut gelaunt.

 

Die Rede polarisierte - und so wundert es nicht, dass mancher Passant über 30 Minuten zuhörte, trotz Wind und Regen - denn wo hört man denn im Fernsehen solche Reden? Eine Mitstreiterin der Wählerinitiative lobte die Rednerin: „Es ist uns heute gelungen - wer uns sucht, konnte uns hier finden! Diese Rede kam gut rüber.“

Warum dieses Bündnis so wichtig ist

Während der Kundgebung führten zwei Journalistinnen einer norwegischen Tageszeitung ein Interview mit Genossinnen der MLPD. Am offenen Mikrophon sprachen Kolleginnen und Kollegen aus Betrieben, der Wählerinitiative und Passanten. Unter anderem darüber, warum dieses Bündnis wichtig ist, warum die Forderung nach dem „Verbot aller faschistischen Parteien“ brandaktuell ist.

 

Prima war, dass auch der Vorsitzende des MLPD-Landesverbands Ost, Andrew Schlüter, der Direktkandidat aus Zwickau, Dr. Helmut Zagermann, und weitere Freunde die Kundgebung tatkräftig unterstützten und mit ihren Beiträgen bereicherten - auf diesem Weg nochmals: vielen Dank dafür!

Top-Stimmung beim Gartenfest

Beim Gartenfest der Wählerinitiative zwei Tage später war das Highlight der Kundgebung mit Gabi Fechtner noch immer „top aktuell“. Der Tenor war einstimmig unter allen Teilnehmern: das war Spitze und hat voll Spaß gemacht!