Bochum

„Mehrheit dafür, dass endlich was passiert“

Heute ganz früh vor dem Werkstor: Die Kollegenzeitung Stahlkocher geht gut weg.

Korrespondenz aus Bochum

60 bis 80 Prozent der Kolleginnen und Kollegen nehmen ihn und viele spenden auch dafür. Die Mehrheit der Kolleginnen und Kollegen ist dafür, dass endlich was passiert. Im Gespräch schält sich heraus, dass man jetzt um die Arbeitsplätze kämpfen muss und nicht weiter zuwarten darf. Darüber gab es einige und teilweise lange Diskussionen.

Kampfbereitschaft der Duisburger kam gut an

Das gleiche Bild zeigte sich bei der Belegschaftsversammlung morgens, wo die Frage aufkam, mittags nicht mehr weiterzumachen. Dann kam die Meldung aus Duisburg und wir haben die Kolleginnen und Kollegen informiert, was da los ist. Die Kampfbereitschaft der Duisburger Kolleginnen und Kollegen kam sehr gut an. Die Kolleginnen und Kollegen in Bochum freuen sich, dass endlich jemand ein Signal setzt.

Kolleginnen und Kollegen kämpfen noch mit sich

Danach wurde mit der Mittagsschicht diskutiert, dem Schritt der Duisburger Stahlarbeiter nachzueifern. Das gleiche passierte zur Mittags-Belegschaftsversammlung. Die Infozettel gingen weg wie warme Semmeln.

 

Es wurde eine Soli-Erklärung der Betriebsrats-Initiative "Offensiv" von Opel aus Bochum verlesen und mit Beifall bekundet. Die Jugend hat sehr aufmerksam zugehört.

 

Die Kolleginnen und Kollegen kämpfen noch mit sich. „Ob nicht alles zu spät ist“, „Ist doch alles beschlossen“, „Andere machen nicht mit“ - das sind Sätze, die wir noch häufig zu hören bekommen. Aber es brummt in der Bochumer Belegschaft.