Bundestag

CDU-Abgeordnete von Aserbaidschan gesponsert

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Strenz hat von Zahlungen aus Aserbaidschan profitiert. Recherchen des ARD-Politikmagazins "Report Mainz" ergaben, dass die Zusammenarbeit von Karin Strenz mit aserbaidschanischen Lobbyorganisationen bis in das Jahr 2010 zurückreicht. Die Abgeordnete Karin Strenz (Wahlkreis Ludwigslust/Parchim) gab dem Bundestag an, in den Jahren 2014 und 2015 als Beraterin für die Firma "Line M-Trade" tätig gewesen zu sein und Einkünfte in Höhe der Stufe 3, also insgesamt mindestens 15.000 Euro, erzielt zu haben. Gründer und Geschäftsführer dieser Firma ist der Aserbaidschan-Lobbyist Eduard Lintner. Sie stimmte im Jahr 2015 als einzige deutsche Abgeordnete im Europarat gegen die Forderung, politische Gefangene in Aserbaidschan freizulassen.