G20-Gipfel

Hamburger Gericht: Polizeivorgehen unrechtmäßig

Ein Hamburger Gericht hat nach einem Medienbericht erstmals das Vorgehen der Polizei beim G20-Gipfel in einem Fall als unrechtmäßig gewertet. Das Verwaltungsgericht habe zwei Mitgliedern der Jugendgruppe Die Falken aus Nordrhein-Westfalen in einem „Anerkenntnisurteil“ bescheinigt, dass ihre Gewahrsamnahme in der Gefangenensammelstelle Harburg rechtswidrig gewesen sei, berichtete das „Hamburger Abendblatt“. Vom Verwaltungsgericht war zunächst keine Bestätigung zu bekommen. Die Polizei hat die zum Teil minderjährigen Teilnehmer viereinhalb Stunden lang in der Gefangenensammelstelle in Harburg festgehalten und zum Teil geschlagen und gedemütigt.