Sachsen

Highlights des Wahlkampfs der Internationalistischen Liste/MLPD

Unser Wahlkampf startete gleich mit einer zwar kleinen, aber kämpferischen Truppe nach der bundesweiten Wahlauftaktveranstaltung mit einer Rundtour mit Wahlbus, dem Spitzenkandidaten aus Sachsen und Dresdner Direktkandidaten Günter Slave, der Kandidatin aus Leipzig, Gudrun Kimmerle, und Inessa Korber auf Listenplatz 3.

Korrespondenz aus Dresden

Unser Wahlkampf startete gleich mit einer zwar kleinen, aber kämpferischen Truppe nach der bundesweiten Wahlauftaktveranstaltung mit einer Rundtour mit Wahlbus, dem Spitzenkandidaten aus Sachsen und Dresdner Direktkandidaten Günter Slave, der Kandidatin aus Leipzig, Gudrun Kimmerle, und Inessa Korber auf Listenplatz 3.

Mit prägnanten Kurzreden Interesse geweckt

Auf verschiedenen Stationen - Stadtteilstände in Leipzig, Kundgebung bei Schichtwechsel bei BMW, in Freibergs Innenstadt, am Roten Turm in Chemnitz, vor dem VW-Werk Zwickau-Mosel, in der Zwickauer Innenstadt, Antikriegstagskundgebung in Dresden - erreichten wir Tausende Menschen. Mit prägnanten Kurzreden weckten wir Interesse. Wir verteilten Hunderte von Wahlkampfflyern, verkauften etliche Exemplare der neuen Broschüre der MLPD über die Entstehung neuimperialistischer Länder und übergaben 25 Exemplare des Parteiprogramms der MLPD gegen Spenden an Interessanten.

Die aussagekräftigsten und schönsten Plakate

Insbesondere Jugendliche und Studenten aus Freiberg sprachen uns auf unsere Plakate an. „Sie sind die aussagekräftigsten und die schönsten Wahlplakate,“ lobten sie. Im Mittelpunkt standen Fragen, ob eine Stimme für uns nicht aussichtslos sei, was uns von der Linkspartei unterscheide und auch, welche Schlussfolgerungen wir aus der Entwicklung der DDR gezogen haben. Einige hinterließen ihre Adressen.

Aufrüttelnde Rede von Andrew Schlüter

Der nächste Höhepunkt: am 2. September die landesweite Auftaktkundgebung des Landesverbands Ost der MLPD in Leipzig. Mitten auf der belebten Grimmaischen Straße hielt Andrew Schlüter, der Landesvorsitzende der MLPD, eine aufrüttelnde Rede. Die „Linksextremismus-Kampagne“ der Herrschenden pflückte er überzeugende auseinander.

Viele lebendige Beiträge

Die vielen lebendigen Beiträge unserer zahlreichen Kandidatinnen und Kandidaten legten mit ihrem jeweiligen persönlichen Profil überzeugend dar, warum sie über konkrete Forderungen hinaus für eine gesellschaftliche Alternative und für den internationalistischen Zusammenschluss aller fortschrittlichen Kräfte gegen den Rechtsruck der Regierung stehen.

Langfristige Stärkung

Bis zum Wahltag prägen dann viele kleinere Aktionen den „Anti“wahlkampf der Internationalistischen Liste/MLPD, die vor allem auf die langfristige Stärkung ausrichteten: Zahlreiche Wahlherlferinnen und Wahlhelfer verteilten allein in Dresden 23.000 Wahlprogramme, führten Stände in Stadtteilen, vor Berufsschulen, Schulen und Betrieben durch, besuchten Interessenten und anderes mehr. Selbst in Leipzigs Straßenbahnen war die Internationalistische Liste/MLPD wahlkämpferisch aktiv. Kurdische Freunde überlegen sich, diesmal uns zu wählen und wollen zu den Wahlfeten kommen.

Medienzensur

Deutlich wurde allerdings auch die Medienmanipulation. Während in Zwickau und Leipzig alle Direktkandidaten wenigstens einmal in der Presse vorgestellt und zu kleineren Kandidatenrunden eingeladen wurden, gab es ausgerechnet in der Landeshauptstadt Dresden eine komplette Pressezensur, wurden lediglich Kandidaten „der sechs Parteien“ vorgestellt. Die Medien ignorierten selbst Anzeigen unserer Wahlkampfaktivitäten.

Günter Slave stand Rede und Antwort

Allein die demokratische Montagsaktion gegen Hartz IV lud alle Kandidaten - außer von NPD und AfD - zum Kandidaten-Straßencheck ein. Wenn dann auch nur Günter Slave als Direktkandidat kam, so entwickelte sich mit ihm doch eine sehr lebendige Straßendiskussion. Er stand Rede und Antwort und gab darüber hinaus vorbeilaufenden "Pegida"-Anhängern überzeugende Argumente zur Entlarvung des AfD-Mythos von der scheinbaren Protestpartei und zu ihrem eigentlichen Charakter als Wegbereiterin des Faschismus mit auf den Weg.

Eigentliches Highlight

Das eigentliche Highlight bleibt, dass wir dabei zusammengewachsen sind und viele neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewonnen haben. Nach einem schönen „Berg“-Grillfest in Dresden freuen sich alle nun auf die Wahlfete, wo wir vor allem den Blick nach vorne auf die nächsten gemeinsamen Aktivitäten nach dem Wahltag richten wollen.