tksE Grobblechwerk

Selbstbewusster Streik und Streikversammlung

Die Veröffentlichung der Fusionsvereinbarung mit Tata gestern hat auch beim tksE Grobblechwerk in Duisburg-Hüttenheim das Fass zum Überlaufen gebracht.

Korrespondenz aus Duisburg

In der Frühschicht legten die Kollegen die Arbeit nieder, weil sie um ihre Arbeitsplätze kämpfen wollen. Die Stimmung war so geladen, dass der Betriebsrat sich veranlasst sah, eine Streikversammlung zu organisieren.

Beifall für Aufruf "Wir werden kämpfen"

Beifall brandete auf bei seinem Ausruf „Wir werden kämpfen“. Allerdings vertrat er: „Wir gehen keiner Fusion aus dem Weg, aber die Bedingungen müssten stimmen“.  Verhandeln, unter welchen Bedingungen massenhaft Arbeitsplätze vernichtet werden, das ist der Weg des Co-Managements. Darauf kann sich kein Arbeiter einlassen. Denn damit sind die Arbeitsplätze weg – und die Jugend steht auf der Straße.

Flugblatt der MLPD stieß auf großes Interesse

Zum Ende der Frühschicht gegen 13.30 Uhr gingen die Kollegen vorerst wieder an die Arbeit. Heute morgen stieß das Flugblatt der MLPD auf großes Interesse unter den Kollegen und wurde intensiv diskutiert. Jetzt wäre der Zeitpunkt richtig, einen Schritt weiter zu gehen und in unbefristeten Streik zu treten. Denn auf was sollte man warten! Auf Verhandlungen über Rahmenbedingungen bestimmt nicht.

Für die Zukunft der Jugend!

Jetzt die eigenen Forderungen aufstellen und gemeinsam mit den tksE-Kollegen im Norden streiken. Kampf um jeden Arbeitsplatz auf Kosten der Profite  - nicht zuletzt für die Zukunft der Jugend.