Bremen

Protestdemo gegen AfD-Einzug in den Bundestag

"Ganz Bremen hasst die AfD" - so lautete eine der zahlreichen immer wieder gerufenen Parolen bei der Demonstration gestern in Bremen gegen die AfD.

Korrespondenz aus Bremen

Ca. 5.000 Menschen waren dem Aufruf gefolgt - hauptsächlich jüngere Leute.

Montagsdemo schließt sich an

Eigentlich wäre um diese Zeit auch Montagsdemo gewesen. Wir Montagsdemonstranten fanden aber, dass es wichtig ist, sich dem Protestzug durch die Stadt anzuschließen. An unserer Lautsprecheranlage wurden zahlreiche Kurzreden gehalten gegen die AfD als Wegbereiterin des Faschismus und gegen die nach rechts gerückte Bundesregierung, die sie hochgepusht hat.

Mit dem Kampf gegen Rechtsruck der Regierung verbinden

Jetzt will die CDU/CSU "die Flanke nach rechts abdichten", was nichts anderes heißt, als noch weiter nach rechts zu rücken, noch offener reaktionäre Politik zu machen, noch mehr gegen Flüchtlinge zu hetzen.

 

Deswegen muss der Kampf gegen  AfD und gegen  Faschismus verbunden sein, mit dem Kampf gegen die Regierung und die Faschisierung des Staatsapparats, die nach dem G20-Gipfel immer mehr zugenommen hat.

AfD ist weder Protestpartei noch Alternative

Und der AfD muss ihr Tarnmäntelchen abgerissen werden: Sie ist keine Protestpartei und schon gar keine "Alternative" - Protest ist links!

 

Es wurde deutlich, dass der Kampf gegen die AfD von unten, auf der Straße  in den Betrieben, Schulen und Hochschulen geführt werden muss - und jede Hoffnung auf "das erledigt sich schon von selbst" trügerisch und gefährlich ist. Den Tausenden Demonstranten machte diese Aktion Mut - nach dem Entsetzen am Wahlabend.