Bergleute

Solidarisch mit dem Kampf der Stahlarbeiter

Kumpels von Prosper sind solidarisch mit den Stahlarbeitern im Kampf um ihre Arbeitsplätze.

Korrespondenz aus Gelsenkirchen

Diese Solidaritätserklärung unterschrieben am 22. September 24 Kumpels an der Zeche Prosper mit der Überzeugung, dass Bergarbeiter und Stahlarbeiter zusammengehören, sich gegenseitig unterstützen müssen und den Stahlarbeitern jetzt der Rücken gestärkt werden muss.

Arbeitersolidarität ist international

Arbeitersolidarität ist international, deshalb unterschrieben auch polnische Leiharbeiter. Von Streiks der Stahlarbeiter hatten die meisten Kumpels bisher gar nichts gehört und nahmen gern das Flugblatt der MLPD. Aber auch nicht jeder Kumpel wollte unterschreiben. Dazu kam: „Das ist beschlossene Sache“ bzw. „Dagegen können wir sowieso nichts machen“, was uns ständig eingeredet wird, um uns ruhig zu halten.

"Zu spät" ist es erst, wenn der Deckel drauf ist

Tatsächlich sind Beschlüsse das eine, ob sie durchgesetzt werden können, eine andere Frage. Durch den Streik der Bergleute konnte 1997 die Vernichtung von 60 000 Arbeitsplätzen im Bergbau nicht durchgesetzt werden und die EU-Beschlüsse für die Zechenschließungen 2014 mussten zurückgenommen werden.

 

Und „zu spät“ ist es erst dann, wenn der Deckel drauf ist. Zum Vorschlag, lieber „richtig zu wählen“, antworteten wir „Ja, die Internationalistische Liste/MLPD, weil sie für Arbeiterpolitik steht, reicht aber nicht aus, dafür muss organisiert gekämpft werden.“