Aktionstag

Stopp Ilisu-Damm! Hasankeyf soll leben!

Am 23. September 2017 beteiligten sich in mehr als 15 Städten Aktivisten am 2. globalen Aktionstag gegen den Bau des Ilisu-Staudamms und für die Rettung von Hasankeyf.

Von da
Stopp Ilisu-Damm! Hasankeyf soll leben!
Aktion in Hasankeyf (Foto: www.hasankeyfgirisimi.net)

Diese 12.000 Jahre alte Stadt am Tigris in Nord-Kurdistan soll geflutet werden.

80.000 Bewohner würden vertrieben

Damit würden über 80.000 Bewohnerinnen und Bewohner vertrieben und ein einzigartiges kulturelles Erbe zerstört. Der Ilisu-Damm ist eines von 22 bestehenden oder geplanten Staudammprojekten (Südostanatolien-Projekt“ - GAP), mit dem die türkische Regierung in der Region von Euphrat und Tigris die Wasserversorgung des gesamten Nahen Ostens beherrschen will. Davon betroffen sind Syrien, Iran und Irak. Dieses Vorgehen ist ein Bestandteil ihrer neuimperialistischen Politik.

Internationaler Protest

In der Türkei, im Irak, in der Schweiz, in den USA, in Deutschland, Italien, Spanien, England wurden Protestaktionen organisiert. In Berlin war das Banner auf der Museumsinsel mit dem Dom im Hintergrund unübersehbar. Es beteiligten sich Vertreter eines breiten Bündnisses und sprachen Passanten mit Musik, Redebeiträgen und Infoblättern an. Trotz Endspurt im Wahlkampf war auch die Umweltgruppe der MLPD mit dabei. Einen ausführlichen Bericht in Englisch gibt es hier (www.hasankeyfgirisimi.net).