USA

Faschistischer Anschlag in Las Vegas

Trauer, Verzweiflung und Wut herrschen in den USA und weltweit über das Blutbad, das der faschistische Attentäter Stephen Paddock in Las Vegas anrichtete. 59 Menschen starben, 500 wurden teils schwer verletzt. Der Attentäter erschoss sich danach selbst. Er hatte ein riesiges Waffenlager gebunkert und feuerte neun Minuten lang auf die Besucher eines Country-Konzerts. Ermittler und US-Präsident Donald Trump sprechen von einem Einzeltäter mit unklaren Motiven. Es ist aber fraglos Ausdruck einer faschistischen Gesinnung, wenn jemand geplant eine solche Masse von wehrlosen Menschen in den Tod reißt. Auch bei dem faschistischen Attentat 2016 im Olympiaeinkaufszentrum in München behaupten Landeskriminalamt und Inlandsgeheimdienst bis heute steif und fest, ein politisches Motiv sei nicht auszumachen. Jetzt kamen die Sozialwissenschaftler Christoph Kopke, Matthias Quent und Florian Hartleb in ihren Gutachten zum eindeutigen Ergebnis, dass David S. aus faschistischen, rassistischen Motiven handelte. Sie präsentieren am Freitag in München ihre Analysen.