Mülheim/Ruhr

Breites Spektrum beim Protest gegen die AfD

„...genau richtig was wir heute hier machen!“ So leitete Hannes Stockert, MLPD, seinen Redebeitrag ein, den er bei der Kundgebung in der Mülheimer Innenstadt hielt.

Korrespondenz aus Mülheim/Ruhr

Ca. 120 überwiegend junge Leute hatten sich am Samstagvormittag zum Protest gegen die AfD versammelt.

Breite der Aktion war neu

Das Zusammengehen von Jusos und Jungen Grünen, die den Aufruf gestartet hatten, Linkspartei, Julis (FDP-Jugend), MLPD war neu und in dieser Frage genau der richtige Schritt. Dem Demozug durch die Innenstadt, bei dem immer wieder „Hoch die internationale Solidarität“ und „Wir sind laut, wir sind hier, refugees are welcome here“, „Schulter an Schulter, Hand in Hand, gegen Faschismus in jedem Land“ gerufen wurde, schlossen sich weitere an.

Elf Abschlussredner

Dass bei der Abschlusskundgebung elf Redner sprachen, zeigte das ganze Spektrum des Protestes. Hannes Stockert betonte: „Im Widerstand gegen Faschismus, gegen die AfD darf kein Blatt zwischen uns passen – die anderen Fragen, die klären wir auch, die debattieren wir sachlich.“

 

Er kritisierte den Rechtsruck in den Regierungsparteien, wodurch es salonfähig geworden sei, AfD zu wählen, forderte mehr Aufklärung in den Schulen über deren wahren Charakter eben nicht als Protestpartei und forderte das Verbot aller faschistischen Organisationen. Etliche Broschüren gegen die AfD wurden gegen Spende abgegeben und die weitere Zusammenarbeit vereinbart.