Iran

Genossen und Freunde der ICOR berichten über die Lage im Land

20 gefangene Arbeiteraktivisten sind seit dem 30. Juli im Gefängnis Rajaishahr im Iran in den Hungerstreik getreten.

Von MLPD Hamburg
Genossen und Freunde der ICOR berichten über die Lage im Land
Das Gefängnis Rajaishahr im Iran (foto: Ensie & Matthias (CC BY-Sa 2.0))

Sie protestieren gegen die Erdrückung jeglicher elementarer Rechte der politischen Gefangenen in dem oben genannten Gefängnis. Die Sondertruppe des Gefängnisses hat zwangsmäßig Streikende in einem Raum ohne Fenster mit Überwachungskamera gesperrt. Die Gefangene haben nicht einmal Trinkwasser zur Verfügung. Insgesamt sind 50 politische Aktivisten in dem Gefängnis Rajaishahr.

Hungerstreikende haben ihr Leben verloren

Letztes Jahr haben manche Hungerstreikende ihr Leben verloren wie Hoda Saberi und Akbar Mohammadi. Außerdem hat die Gewerkschaft der Bussfahrer Teherans bekanntgegeben, dass Reza Shahabi, ein bekannter heldenhafter Arbeiterkämpfer und Mitglied der oben genannten Gewerkschaft schon wieder festgenommen wurde. Deswegen ist er im Hungerstreik.

Erneute Hinrichtungswelle

Und es gibt eine erneute Hinrichtungswelle im Iran: Seit vier Monaten sind mehrere politische Gefangenen hingerichtet worden - unter anderem Jamal Mousawi, Aria Jawdan und Alireza Tajiki.

 

Solidarität mit diesen politischen Gefangenen – für ihre sofortige Freilassung!