100 Jahre Oktoberrevolution

"Lenin hat bescheiden gelebt"

Seit Wochen bereiten die Parteigruppen der MLPD das Seminar und das Kulturfest der Internationalen Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen (ICOR) zu dem historischen Datum dieses Jahres – 100 Jahre Oktoberrevolution – vor.

Korrespondenz aus Gelsenkirchen
"Lenin hat bescheiden gelebt"
Zeitlebens ein Vorbild an revolutionärem Elan und persönlicher Bescheidenheit: Vladimir Iljitsch Lenin (Bildmitte im Jahr 1919) (foto: gemeinfrei)

Die Genossinnen und Genossen melden sich freiwillig für Aufgaben, stecken Freizeit in die Vorbereitung des Fests, engagieren sich beim Aufbau am Seminarort, spenden für die Durchführung des Seminars und des Fests, bringen ihr Know-how ein. (Siehe Rote Fahne News)

 

Aktuell werden Freunde, Familienmitglieder und die Menschen, die wir während des Wahlkampfs kennengelernt haben, besucht und für dieses einmalige Ereignis begeistert.

Ein Telefonat mit einem guten Freund

So telefonierte ich letztens mit einem alten Freund, der selbst in der DDR groß geworden ist. Er sagte: „Hör mir auf, das hatten wir in der Schule so ausgiebig. Wenn ich mich heute an Erichs (Honecker, Anm. d. Verf.) Geblubber über Sozialismus erinnere ...“

 

„Aber das, was in der DDR - speziell nach 1956 - als „Sozialismus“ firmierte, war doch gar keiner mehr. Dieses Zerrbild mit einer kleinbürgerlichen reichen Clique an der Spitze hatte mit dem begeisterten Kampf der Menschen im zaristischen Russland und beim sozialististischen Aufbau unter Führung von Lenin und mit seinem eigenen bescheidenen Leben doch gar nichts zu tun.“ „Stimmt, der hat wirklich bescheiden gelebt. Hmmm ..."

Interesse geweckt

Kommen kann er zwar an dem Wochenende nicht, weil er Schichtarbeiter ist, aber die ICOR-Seite dazu hat er sich angesehen und er will jetzt auch noch mehr über das Seminar erfahren.