Postbank

Beschäftigte stimmen für unbefristeten Streik

97,7 Prozent der ver.di-Mitglieder bei der Postbank haben für einen unbefristeten Streik gestimmt.

Von Gerd Pfisterer

ver.di verhandelte bisher ergebnislos mit der Deutschen-Bank-Tochtergesellschaft  über einen langfristigen Kündigungsschutz bei der Eingliederung der Beschäftigten der Postbank und der Bausparkasse BHW in die Deutsche Bank. ver.di fordert einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2022, die Postbank will ihn bisher nur bis Mitte 2019 zusagen.

Heute erneute Verhandlungsrunde

Außerdem fordert ver.di für die insgesamt 18.000 Beschäftigte eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 5 Prozent - die Postbank hat bislang lediglich 2,5 Prozent in zwei Stufen bis 2019 angeboten. Die Gewerkschaft hatte die Verhandlungen Ende September abgebrochen. Mit einer Welle von Warnstreiks haben die Beschäftigten ihre Kampfbereitschaft demonstriert. Heute ist eine erneute Verhandlungsrunde angesagt.

Kolleginnen und Kollegen erwarten Kampfbereitschaft

Offensichtlich will die Postbank ihr Angebot erhöhen, um einen Streik zu verhindern. Von der ver.di-Verhandlungsführung erwarten die Kolleginnen und Kollegen, dass ihre Kampfbereitschaft zum Einsatz kommt.