Bezahldienst

Sparkassen fordern Geldspritze

Um den deutschen Bezahldienst Paydirekt im Konkurrenzkampf besser gegen Paypal aufzustellen, machen sich die Sparkassen laut einem Bericht für eine 300 Millionen Euro schwere Geldspritze stark. 100 Millionen würden die Sparkassen selbst aufbringen, schreibt die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf Insider. Die restlichen 200 Millionen müssten dann von den Privatbanken und den Volksbanken kommen, sei die Bedingung der Sparkassen. Paydirekt wurde im November 2015 als Gemeinschaftsprojekt der deutschen Banken auf den Weg gebracht, um dem US-Zahldienst Paypal Konkurrenz zu machen.