Düsseldorf

Demonstration für Freilassung von Abdullah Öcalan

Am morgigen 4. November findet in Düsseldorf eine große Demonstration statt. Gestartet wird in zwei Routen.

Von ffz /Civaka Azad
Demonstration für Freilassung von Abdullah Öcalan
Mitglieder des Internationalistischen Bündnisses zeigen Solidarität mit Kurdistan (rf-foto)

Die Demonstration fordert die Freilassung des PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalans und aller politischen Gefangenen. Die MLPD unterstützt diese Demonstration und mobilisiert dafür. Aufgrund der strengen Auflagen wendet sich das Vorbereitungskomitee der Demonstration nun mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit:

 

"Als Zusammenschluss von über 40 unterschiedlichen Organisationen und Gruppen mit kurdischem, türkischem und deutschem Hintergrund organisieren wir für den 4. November 2017 eine europaweite Demonstration in Düsseldorf. Nach der Anmeldung unserer Demonstration mit dem Motto 'Kein Fuß breit dem Faschismus! Schluss mit den Verboten kurdischer und demokratischer Organisationen aus der Türkei! Freiheit für Abdullah Öcalan und alle politischen Gefangenen!' wurden der Demonstration aufgrund einer politischen Entscheidung eine Vielzahl von Verboten auferlegt.

Umfangreiche Verbote

Auch wenn die Demonstration erlaubt ist, werden mit den Auflagen für den Verkauf von Büchern und Musik-CDs, die unseren kulturellen Reichtum und unseren politischen Willen zum Ausdruck bringen, umfangreiche Verbote ausgesprochen. Sogar das natürlichste Recht, der Verkauf von Essen und Getränken, ist verboten!

Willkürlichen Einschränkungen nicht beugen

Wir werden uns diesen willkürlichen Einschränkungen nicht beugen! Wir wissen, dass diese Verbote ein Einknicken deutscher Behörden vor den Forderungen des türkischen Staates bedeuten. Mit dem Verbot von Öcalan-, YPG- und YPJ-Flaggen, das keinerlei rechtliche Grundlage hat, wird gegen Kurdinnen und Kurden in Deutschland eine verschärfte Kriminalisierungspolitik angewandt. ...

 

Die Demonstration beginnt zeitgleich an zwei Orten um 10 Uhr: Die rote Marschroute in der Friedrich-Ebertstr. und die grüne Marschroute am Landtag / Kniebrücke."