Abschiebung

Familie Amedoski muss bleiben

In Duisburg hat sich eine aktive Solidarität mit der von Abschiebung bedrohten Familie Amedoski entwickelt. Dazu wurde eine Petition im Internet erstellt, in der es heißt:

Korespondenz aus Duisburg

Die mazedonischen Eheleute Valjan und Nurija Amedoski sollen mit ihren drei Kindern (zwei Söhne, 17 und 15 Jahre alt, und eine Tochter, zehn Jahre alt) gegen ihren Willen gezwungen werden, Deutschland wieder "freiwillig" zu verlassen.

 

Sie sind im Sommer 2015 hierher geflohen, weil sie sich als Angehörige einer religiösen Minderheit an Leib und Leben bedroht fühlten. Sie fürchten, nach einer Rückkehr in ihre Heimat wieder Repressalien ausgesetzt zu sein. Veljan hat durch die erlittene Verfolgung psychische Schäden erlitten, was ihm eine fachärztliche Praxis für Psychiatrie diagnostizierte.

Bundesamt nimmt keinerlei Rücksicht

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat die Absicht, die Familie auf der Grundlage der Asylrechtsverschärfung, welche Mazedonien als sogenanntes "Sicheres Herkunftsland" einstuft, auszuweisen und zu einer freiwilligen Rückkehr zu zwingen.

 

Auf die Tatsache, dass der Vater krank ist, und dass die Kinder sich in den letzten zwei Jahren in der Schule gut integriert haben und die deutsche Sprache beherrschen, soll demnach keine Rücksicht genommen werden.

Keine Abschiebung in angeblich sichere Herkunftsländer

Wir fordern, dass die Familie Amedoski in Duisburg bleiben soll, wo ihnen die Stadt erst vor kurzem nach zwei Jahren Aufenthalt in einem Flüchtlingsheim eine Wohnung zugewiesen hat. Schluss mit den Abschiebungen in angeblich sichere Herkunftsländer!

 

Die Petition im Internet kann hier unterzeichnet werden