Sturm

"Herwart" fordert Todesopfer

Sturm "Herwart" hat in Deutschland und den Nachbarländern erhebliche Schäden verursacht. Europaweit forderte er mindestens fünf Todesopfer. Zahlreiche Menschen wurden verletzt. Vom Montagmorgen an sind wieder Fernzüge zwischen Hannover und Berlin, Hannover und Magdeburg, Berlin und Dresden sowie Münster und Norddeich unterwegs, nachdem der Bahnverkehr am Sonntag hier weitgehend eingestellt worden war. In Deutschland waren der Norden und der Osten besonders vom Sturm betroffen. Der Wind erreichte Geschwindigkeiten von bis zu 176 Kilometern pro Stunde am Fichtelberg und 144 Kilometern pro Stunde auf Fehmarn. Vor Langeoog ist ein 225-Meter-Frachter mit 1.800 Tonnen Schweröl an Bord gestrandet. Fieberhaft wird daran gearbeitet, das Schiff flott zu kriegen. Den Strand der Insel Wangerooge hat "Herwart" zu 80 Prozent weggespült.