Mecklenburg-Vorpommern

Linkspartei-Abgeordnete gegen "Rechts- und Linksextremismus"

In der Landtagssitzung in Mecklenburg-Vorpommern in der 42. Kalenderwoche wurde über "Demokratie und Toleranz" debattiert.

Korrespondenz aus Neubrandenburg

Das „Nordmagazin“ des NDR berichtete am 19. Oktober um 19.30 Uhr: „Mit dem Programm 'Demokratie und Toleranz' reagierten die Parteien einst auf den Einzug der NPD in den Landtag. Nun stimmten alle mit Ausnahme der AfD für eine Neuauflage.“ Extremismus, egal von welcher Seite, bedrohe die Demokratie.

 

Mit „Extremismus, egal von welcher Seite“ ist aber auch der sogenannte "Linksextremismus" gemeint. Und die auf sozialdemokratischem Kurs agierende Führungsriege der Linkspartei unterstützt dieses Ansinnen.

 

Die Entscheidung der Abgeordneten der Linkspartei in Mecklenburg-Vorpommern stößt auch bei vielen Mitgliedern und Anhängern der Partei auf Unverständnis - zum Teil Empörung. Sie wissen nur zu gut, dass der Staatsapparat zum sogenannten „Linksextremismus“ unter anderem die MLPD, die KPD, die DKP, die kommunistische Plattform, die autonome Szene einschließlich der Antifa, die Junge Welt usw. zählt.