"Zukunftsplan"

Opel will weitere Arbeitsplätze vernichten

Opel-Chef Michael Lohscheller hat heute seinen sogenannten "Zukunftsplan" für die Umstrukturierung der Opel-Werke nach der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern vorgesehen. Er beinhaltet unter anderem eine weitere Vernichtung von Arbeitsplätzen über Abfindungen, Vorruhestandsregelungen, Altersteilzeit oder Kurzarbeit in einigen Bereichen. Aber auch die Entlassung zahlreicher Leiharbeiter. Viele weitere Details der Pläne sind noch offen und sollen mit der Führung des Gesamtbetriebsrats erst noch ausgehandelt werden. Zeitweilig ins Gespräch gekommene Werksschließungen soll es vorläufig nicht geben. Auch will Opel/PSA über 2018 hinaus auf betriebsbedingte Kündigungen, also offene Massenentlassungen, verzichten. Offenbar scheut die Konzernleitung die Konfrontation mit den kampfstarken Belegschaften in Deutschland und Frankreich.