Philippinen

Protest gegen "Anti-Drogen-Krieg"

Bis zu 20.000 Menschen demonstrierten am Sonntag in Manila gegen den "Krieg gegen die Drogen" von Präsident Rodrigo Duterte. Zu der Demonstration hatte die katholische Kirche aufgerufen, die beklagt, dass nicht die Drogenbosse, sondern die Armen getötet werden. Auf das Konto von Duterte, Präsident seit 2016, gehen bis jetzt mindestens 4.000 Tote, die unter dem Vorwand des Kampfes gegen Drogen von Polizei, Militär und Todesschwadronen ermordet wurden. US-Präsident Trump, der zum Abschluss seiner Asienreise auch nach Manila kommen wird, hat Dutertes Politik der Erschießung von sogenannten Drogenkriminellen ausdrücklich gelobt.