Halle

Sofortige Weiterbeschäftigung von Ilona Janda!

Die Wählerinitiative des Internationalistisches Bündnisses in Halle informiert die Presse und die Öffentlichkeit:

Korrespondenz aus Halle an der Saale
Sofortige Weiterbeschäftigung von Ilona Janda!
Ilona Janda (foto: Internationalistisches Bündnis)

Am 12. Oktober findet am Arbeitsgericht in Halle/Saale der Prozess gegen die Kündigung von Ilona Janda statt! Ilona kandidierte zur Bundestagswahl für die Internationalistische Liste/MLPD. Nach ihrer Aufstellung als Kandidatin erhielt sie eine politisch-motivierte Kündigung. Nach dem Abgeordnetengesetz stellt das eine Wahlbehinderung dar. Die Wählerinitiative fordert die sofortige Weiterbeschäftigung von Ilona Janda!

Angebliche "Kosten" durch Krankschreibung

Begründet wird die Kündigung mit den angeblichen „Kosten“, die Ilona durch Krankschreibungen verursacht hätte. Convergys (Cincinnati, USA) hatte im Jahr 2015 einen Umsatz von 2,951 Mrd. US-Dollar mit 130.000 Mitarbeiter/innen weltweit und übernahm die buw GmbH in Halle im Juli 2016.

 

Ein Skandal ist, dass das Unternehmen ihr vorrechnet, dass ihre „Entgeltfortzahlungskosten“ für die Krankschreibung angeblich 23.580,30 Euro von 2008 bis 2017 betragen würden.

Hoher Umsatz für buw Gmbh - Hungerlohn für Ilona Janda

Vom Hungerlohn von 6,68 Euro Brutto, den sie als Kundenberaterin zu Beginn erhielt, keine Rede! Im Geschäftsjahr 2015 hatte die buw GmbH einen Umsatz von 159.200.000 Millionen Euro mit 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das bedeutet einen Jahresumsatz pro Beschäftigten von 22.742,86 Euro. Hochgerechnet auf die neun Beschäftigungsjahre hat Ilona also ca. 200.000 Euro Umsatz für die buw GmbH erarbeitet. Auch darüber schweigt sich der Vorstand aus! ...

 

Wir rufen zur breiten Teilnahme am Prozess und Unterstützung von Ilona auf! Kommt zum Prozess am 12. Oktober 2017, 10.45 Uhr am Arbeitsgericht Halle/Saale, Thüringer Straße. Wir treffen uns um 10.15 Uhr vor dem Gericht. Wer einen von uns angreift, greift uns alle an!