Afrika

Jugendliche müssen Schule häufig abbrechen

Vor einem gemeinsamen Gipfel von Europäischer Union (EU) und Afrikanischer Union (AU) hat Unicef auf die verheerenden Folgen von kriegerischen Konflikten für die Bildung in Afrika hingewiesen. Bei einer Umfrage in vier afrikanischen Ländern hätten mehr als 74.000 von 128.000 jungen Befragten erklärt, dass ihre Bildung oder die von Bekannten bereits durch solche Konflikte unterbrochen worden sei. Zerstörte oder beschädigte Schulgebäude, unsichere Schulwege und fehlende Lehrer zählten zu den häufigsten Gründen, teilte das UN-Kinderhilfswerk am Montag in Brüssel mit.