thyssenkrupp

Leuchtturmprojekt und Arbeitsplatzvernichtung

Mit viel Pomp wurde Anfang Oktober der Testturm von thyssenkrupp Elevator bei Rottweil eingeweiht.

Korrespondenz aus Albstadt

Der Aufzugstestturm ist 246 Meter hoch und dient dem Testen von Expressaufzügen und Hochgeschwindigkeitsfahrstühlen.

 

Mitten drin: Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Star-Architekt Helmut Jahn, die thyssenkrupp-Manager Heinrich Hiesinger und Schierenbeck sowie Oberbürgermeister Ralf Broß.

Fragwürdiger Nutzen für die Menschheit

Der Turm und die höchste Aussichtsplattform Deutschlands dienen der Stadt Rottweil als Tourismusmagnet. Als nächstes wird eine rießige Hängebrücke vom Turm in Rottweils Altstadt gebaut.

 

Beides technisch hochwertige Projekte, allerdings mit höchst fragwürdigem Nutzen für die Menschheit. Die Südwestpresse vom 11. November berichtet gleichzeitig vom Stellenabbau in der Aufzugssparte von thyssenkrupp.

Zeit, sich mit den Stahlarbeitern zusammenzuschließen

In der Mitteilung heißt es: „Der Technologiekonzern thyssenkrupp baut trotz der weltweit großen Nachfrage nach Aufzügen in der Sparte Stellen ab. … Die Kosten müssten gesenkt werden, um konkurrenzfähig zu bleiben … insgesamt rund 500 Arbeitsplätze seien unter anderem im Aufzugswerk Neuhausen bei Stuttgart betroffen“.

 

Zeit, sich mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Stahlsparte von thyssenkrupp zusammenzuschließen und um jeden Arbeitsplatz zu kämpfen.