VW-Krise

Razzia bei VW und Betriebsratschef

Staatsanwälte und Steuerfahnder durchsuchten am 14. November die Büros von Finanz- und Personalvorständen von VW, sowie von Betriebsratschef Bernd Osterloh. Grund der Aktion: Verdacht auf überhöhte Zahlungen an den Betriebsratsvorsitzenden. „Im Mai hatte Osterloh erklärt, in der Spitze bis zu 750.000 Euro im Jahr verdient zu haben.“¹ Offensichtlich honoriert VW damit seine Rolle als Co-Manager, der sich voll und ganz hinter dessen Kampf um die Weltmarktführerschaft auf dem internationalen PKW-Markt stellt. Auch war Osterloh maßgeblich beteiligt, dass das System der kriminellen Abgasmanipulation durch VW und andere Autokonzerne, sowie Regierungen, solange funktionieren konnte.

¹ Frankfurter Rundschau, 16.11.2017