Studiengebühren

250 Studierende demonstrierten in Düsseldorf

„Gut, dass ihr hier für das Internationalistische Bündnis Werbung macht!“ Das war die Meinung eines Studenten aus Paderborn, der zusammen mit 250 Studentinnen und Studenten aus ganz NRW gegen die Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer demonstrierte.

Von Landesleitung Nordrhein-Westfalen der MLPD
250 Studierende demonstrierten in Düsseldorf
Klare Worte in Düsseldorf (rf-foto)

Die Studentinnen und Studenten hatten sich gestern, 21. November, ab 11 Uhr, vor dem Gewerkschaftshaus in der Friedrich-Ebert-Straße in der Düsseldorfer Innenstadt versammelt und demonstrierten zum Landtag. Dort war eine Anhörung zum Thema geplant. Die Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer wurde einhellig als rassistische und nationalistische Ausgrenzung verurteilt. Die Studierenden sehen diese Maßnahme gleichzeitig als Versuch, damit allgemeine Studiengebühren wieder einzuführen.

MLPD und Internationalistisches Bündnis haben sich beteiligt

MLPD und Internationalistisches Bündnis haben sich an der Demonstration beteiligt. Unter den überwiegend linken Demonstrationsteilnehmern waren die MLPD und das Internationalistische Bündnis breit bekannt. Die Haltung dazu ist unter den Studierenden allerdings kontrovers. Manche arbeiten an ihren Studienorten bereits mit Kräften des Bündnisses zusammen oder überlegen eine eigene aktive Mitarbeit.

 

Im Mittelpunkt der Diskussionen standen grundsätzliche Auseinandersetzungen. Revolutionär fanden sich die meisten, aber kontrovers wurde es es bei der Haltung zum Marxismus-Leninismus oder zum Anarchismus. Mit am häufigsten war die, um die Vorwürfe gegen die MLPD, mit terroristischen Organisationen zusammenzuarbeiten. Es sind die Herrschenden - die gleichen, die die Studiengebühren wieder einführen wollen - die einige Befreiungsorganisationen, mit denen die MLPD zusammenarbeitet als "terroristisch" diffamieren. Für die Herrschenden ist Revolution gleich Terror. Einige nahmen das Parteiprogramm der MLPD gegen Spenden mit und es trugen sich Einzelne für das Internationalistische Bündnis ein.